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Good to watch: A Plastic Ocean

Ihr Lieben, aktuell bin ich tief bewegt. Bewegt von so vielen Ereignissen und von Filmen, Dokumentationen und all dem, was in der Welt gerade so los ist. Embrace hat mich bereits sehr bewegt, weil es ein Thema ist, dass mir sehr am Herzen liegt. Und am Samstag habe ich dann mit dem Mann auf dem Sofa sitzend eine Doku angeschaut, die mich traurig gestimmt hat und mir mal wieder bewusst gemacht hat, wie furchtbar wir mit der Welt, in der wie leben umgehen. Diese Doku ist nicht „good to watch“, es ist ein Muss. Ein Appel. An uns alle.

A Plastic Ocean

Es geht um Plastik. Um Verschmutzung. Und um den Ozean. Mehr als 8 Mio. Tonnen Plastikmüll landen jährlich im Ozean. Das ist erst mal eine Zahl, die man nur schwer fassen kann. Sie ist gigantisch. Die Dokumenation A Plastic Ocean auf Netflix zeigt Aufnahmen, die können dich nicht unbewegt lassen. Die sind gigantisch. Unfassbar. Ein Problem unendlicher Tragweite. Unterwasserkameras zeigen Massen an Plastikmüll, der an der Oberfläche schwimmt. Feuerzeuge, Verpackungsmüll, kleine Teile, große Teile. Alles, was du dir vorstellen kannst. Genauso sieht es auf dem Grund aus, Plastikflaschen aneinandergereiht, eine nach der anderen. Was damit passiert? Dieser Müll bleibt dort liegen, geht nicht mehr weg. Plastik löst sich nicht auf, auch wenn wir das gerne hätten.

 

Schon mal einen Vogel Plastik kotzen sehen?

Der Ozean ist ein Lebensraum für so viele wundervolle Tiere, denen wir mit unserem Müll Grausames antun. Da sind zum einen die Vögel, die ungewollt so viel Plastik essen, dass sie daran elendig zu Grunde gehen. Da sind Aktivisten, die Vögel zum kotzen bringen, um sie von den vielen Plastikteilen in ihrem Magen zu befreien. In einem kleinen Vogelkörper werden über 230 einzelne Plastikteile gefunden! Schildkröten, die nicht mehr richtig atmen oder verdauen können, weil sich in ihren Mägen Unmengen an Müll befinden. Tiere die sich im Meer in Plastiktüten verheddern.

Es ist ein trauriger Fakt, dass sie Massen an Plastik die bereits jetzt in den Ozeanen treiben schon jetzt nicht mehr in den Griff zu bekommen sind.

Die gute Nachricht: Change is possible! Und fängt bei uns an. 

Es gibt Menschen, die sich dem Thema annehmen. Craig Leeson, der Director des Films ist so ein Mensch, der unermüdlich Fragen stellt, Wissen aufsaugt und auf der Suche nach Lösungen ist. Er geht in Restaurants und bittet darum das Essen nicht in einer Plastikverpackung zu bekommen und auch den gesunden Shake im Plastikbecher lehnt er dankend ab. Wir sollten es ihm gleich tun. Die Freediverin Tanya Streeter , die sich unermüdlich einsetzt und Menschen besucht, die an Traumorten geboren werden, die sich nach und nach in Plastikmüllkippen verwandeln. Schau hier auch Tanyas TED-Talk an.

Auch wenn man sich nach dem Anschauen der Doku klein und hilflos fühlt, wir alle können etwas tun. Und das fängt ganz einfach damit an, dass wir Plastik am Strand sammeln. Egal an welchem Beach du bist, wenn du Plastik rumliegen siehst, nimm dir 5 Minuten Zeit und trage den rumliegenden Müll zu einem Mülleimer! Mach einfach einen kleinen Strandspaziergang draus!

#itsnotok #Dubai #beach #keepoceanclean #ourresponsibility @outerknown @kellyslater

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Schau dir hier den offiziellen Youtube-Trailer an:

Ich veröffentlich in den nächsten Tagen einen Artikel, in dem ich dir ein paar Tipps ans Herz lege mit denen du Plastik in deinem Alltag sparen kannst und was wir sonst noch so tun können, um den Massen an Plastikmüll etwas entgegenzusetzen.

#beactive

„Das Leben ist zu kurz, um kein Yoga zu machen!“ Simone liebt Yoga, Schreiben, das Meer, die Sonne und ist auf der Suche nach einem happy, healthy Lifestyle. Wenn sie nicht gerade nachdenkt, haut sie in die Tasten oder ist auf der Matte zu finden!

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5 Kommentare

  1. Jana sagt

    Dieses Thema beschäftigt mich aktuell auch. Auch im Zusammenhang mit Minimalismus, der ja – je nachdem wie man ihn praktiziert – auch eine nachhaltige Lebensweise einschließt. Ich habe schon damit angefangen, keine Plastiktüten mehr zu kaufen und wenn ich mal eine habe, dann verwende ich sie ganz oft wieder für Schuhe, Essen und was man darin alles sehr praktisch transportieren kann. Seifen in Metalldosen sind auch eine tolle Alternative, wenn auch anfangs ungewohnt.

    Ich bin auf deine Tipps gespannt und freue mich schon auf den Artikel, denn teilweise finde ich es doch recht schwer, den Plastikmüll zu umgehen, wenn man bedenkt, dass viel Obst und Gemüse darin verpackt ist oder auch Duschgel, Haarwäsche und viele andere Sachen des täglichen Gebrauchs sich in Plastikverpackungen befinden.

    Vielen Dank für den Filmtipp, der kommt sofort auf die Liste und ich werde ihn mir ansehen!

    • Danke für dein Feedback! Ja, du hast absolut Recht das Thema passt prima zum Minimalismus, da bin ich ganz bei dir. Oh ja, der komplette Verzicht ist schwer, auch die Umstellung, aber kleine Veränderungen sind möglich;-)

  2. Doro sagt

    Danke für das Erinnern zu so einem wichtigen Thema! WIr können wirklich alle etwas tun. Ich freue mich auf deine Tipps zum Plastikmüll sparen, denn so wie Jana eben ja auch schon schreibt – wir leben mit so vielen Plastikdingen und Verpackungen, dass es wirklich nicht einfach ist.
    Aber – viele kleine Schritte führen ja bekanntlich auch zum Ziel…

  3. Alexandra sagt

    Danke für den Trailer und den Artikel. Und es ist gut und wichtig immer wieder dran zu erinnen. Es ist schon schwer ganz zu verzichten, aber man kann eine Menge tun. Ich habe auch schon einiges geschafft, am einfachsten ist es mir im Bad gefallen, kein Duschbad, kein Haarschampoo sondern Seife, auch Haarseife, inzwischen kann ich mir nicht mal mehr Haarschampoo in Flaschen vorstellen. Peeling mach ich selber schon seit Jahren, ich glaube ich habe nie welches gekauft. Getränkeflaschen schon ewig aus Edelstahl, kann man mitnehmen, auffüllen. Da braucht man auch kein teures Wasser kaufen. Jutebeutel auch schon ewig und immer sind welche dabei, Rucksack, Handtasche, Fahrradtasche, Auto. Bin jedoch auf Deine Tipps gespannt, es gibt noch einiges zu verändern, manchmal braucht es wieder eine kleinen Schubser!

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