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Say no to plastic!

Ihr habt es gelesen die Doku „A Plastic Ocean“ hat mich bewegt und mir vor Augen geführt, dass wir alle was tun müssen. In Deutschland laufen da viele Sachen schon ganz prima, so etwas wie Recycling-Automaten für Plastikflaschen existiert in vielen Ländern gar nicht, auch das Bewusstsein ist nicht vorhanden. Aber auch wenn in Deutschland schon einiges gemacht wird, bin ich der festen Überzeugung das jeder Einzelne von uns für seinen Müll, seinen Konsum und sein Verhalten der Welt gegenüber verantwortlich ist.

Ja, ich weiß das Thema ist endlos und glaub mir das ist kein Schlauberger-Artikel ich muss mir da selber ganz viel an die eigenen Nase fassen. Ich möchte dich somit an meinen Überlegungen dazu teilhaben lassen. Neben dem Müll sammeln am Strand, dass ich im letzen Artikel schon angesprochen habe, gibt es ein paar weitere Tipps, die du ohne große Mühe umsetzen kannst.

Hier ein paar Tipps, was wir im „Kleinen“ tun können. Jeden Tag.

  • Versuche unverpackt einzukaufen. In Berlin gibt es den großartigen Supermarkt Original Unverpackt von Milena Glimbowski. Den haben wir nicht alle vor der Tür, das ist klar. Aber wir können ein Zeichen setzen und verpacktes Gemüse einfach im Supermarkt auspacken. Ja, genau, den Müll einfach dort lassen. Bestehe darauf, da wo es geht unverpackt zu kaufen. Wozu brauchst du eine Tüte um deine Äpfel? Hier findest du eine Liste verpackungsfreier Supermärkte in Deutschland. (Dieses Problem kannst du übrigens leichter umgehen, wenn du auf Märkten einkaufst.)
  • Keine Plastiktüten für den Einkauf! Achte darauf, dass du immer einen Jutebeutel dabei hast. (Ganz ehrlich Generationen vor uns, wie meine Oma, hatten immer ein Einkaufsnetz dabei, die sind nie mit Plastiktüten durch die Gegend gezogen!)
  • Hier boomt das To-go-Geschäft: Versuche beim Kauf darauf zu achten, dass dein Getränk nicht im Plastikbecher daher kommt. Verzichte auf jegliche to-go-Beacher und nutze stattdessen eine Metallflasche für Wasser und einen Thermobecher für Kaffee oder Tee. Lass dir das Getränk vor Ort gf. umfüllen und verzichte auf den Strohhalm.
  • Glasflaschen statt Plastikflaschen. Kaufe dein Wasser und am besten all deine Getränke in Glasflaschen. Das ist ein ganz wichtiger Punkt für mich, denn hier in Dubai ist es gar nicht so einfach Wasser in Glasflaschen zu bekommen.
  • Auch beim Lebensmitteleinkauf kannst du bei einigen Produkten darauf achten, diese in Glas statt in Plastikflaschen zu kaufen. Das gilt zum Beispiel für Öl & Essig. Auch bei Joghurt drauf achten.
  • Taschentücher. Die kaufe ich in rauhen Mengen. Hier kannst du teilweise auf Tücher in Papierboxen ausweichen. Die sind für zuhause eh viel praktischer.
  • Als Verpackung für Obst und Gemüse statt Plastikbeuteln altes Zeitungspapier nutzen.
  • Ganz kompliziert finde ich es im Bad, denn da ist wahnsinnig viel in Plastikflaschen und Tiegeln verpackt. Statt der klassischen Zahnbürste aus Plastik kannst du eine aus Holz verwenden. Und die Einwegrasierer durch einen Rasierer ersetzen. Perfekt ist es natürlich, wenn du die Haarmasken & Peelings aus natürlichen Bestandteilen selber machst und diese in Glastigel  abfüllst. Ich bin ehrlich: davon bin ich noch weit entfernt.
  • Versuche die bereits vorhandenen Plastikverpackungen (gerade aus dem Badezimmer) so lange wie möglich schlau weiterzuverwenden.
  • Beim Kauf neuer Produkte darauf achten, dass diese statt Plastik aus Holz, Metall oder Glas sind.

Es gibt natürlich noch viel mehr Tipps. Einige sind einfach, andere kompliziert. Ich glaube aber, dass es erst mal Sinn macht mit Dingen anzufangen, die wir als easy empfinden, um sich so Schritt für Schritt an das Thema ran zu tasten. Ihr habt weitere Tipps? Her damit, einfach in die Kommentare posten;-)

Ach und schaut mal bei Frau Schubert bloggt, ihr Blog dreht sich rund ums Plastiksparen.

Es ist nicht möglich komplett plastikfrei zu leben, aber es ist gut möglich Plastik zu reduzieren!

„Das Leben ist zu kurz, um kein Yoga zu machen!“ Simone liebt Yoga, Schreiben, das Meer, die Sonne und ist auf der Suche nach einem happy, healthy Lifestyle. Wenn sie nicht gerade nachdenkt, haut sie in die Tasten oder ist auf der Matte zu finden!
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"Das Leben ist zu kurz, um kein Yoga zu machen!" Simone liebt Yoga, Schreiben, das Meer, die Sonne und ist auf der Suche nach einem happy, healthy Lifestyle. Wenn sie nicht gerade nachdenkt, haut sie in die Tasten oder ist auf der Matte zu finden!

2 Kommentare

  1. Alexandra sagt

    Danke für die Tipps. Ich musste ein bißchen schmunzeln, da mir der Verzicht bzw. Reduktion von Plastik im Bad am Leichtesten fällt und Dir nicht, da sieht man wie verschieden die Menschen sind. Wichtig, jeder macht ein bißchen fängt an. Das Bewusstmachen ist wichtig. Dazu gab es am Samstag einen spannenden Beitrag im Radio, passt vielleicht auch gut in Deinen anderen Post: http://www.deutschlandfunkkultur.de/ozeanforschung-wie-koennen-wir-die-weltmeere-schuetzen.970.de.html?dram:article_id=388898

    Darf ich das verlinken? Wenn nicht, einfach entfernen.

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