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KOLUMNE: Was wir tun, hat Konsequenzen.

Ein Thema mit dem ich mich schon sehr früh beschäftigt habe und immer wieder auseinandersetze: was wir sagen, was wir tun und wie wir leben, hat Auswirkungen und Konsequenzen. Wir sind nicht alleine. Eine Familie umgibt uns, Freunde, vielleicht sogar Kinder, eine Community. Zusammen mit allen anderen Menschen teilen wir einen Planeten, eine Erde. Auch wie wir uns hier verhalten, wirkt sich aus. Sehr sogar.

Du bist ein Vorbild!

Ich finde es immens wichtig, dass wir uns jeden Tag bewusst machen, dass unser Verhalten Auswirkungen auf andere Menschen hat. Insbeosndere auf die, die uns nahstehen. Beruflich und privat. Wenn ich als Teamleiter ständig gestresst bin und von einem zum anderen hetze, dauernd unter Hochspannung, dann wirkt sich das auf mein Arbeitsumfeld und die Menschen um mich herum aus. Wir alle haben an der ein oder anderen Stelle, ob du es glauben magst oder nicht, eine Vorbildfunktion für andere. Sicher sind wir alle keine perfekten Wesen, vielmehr herrlich unperfekt mit Ecken und Kanten, aber unser Verhalten beeinflusst andere.

Egal ob das deine eigenen Kinder sind, deine Nichten und Neffen, dein Partner, deine Freundin oder Nachbarin. Gestresste und mies gelaunte Menschen stecken an. Gut gelaunte und positive ebenso. Ich konnte noch nie verstehen, dass eine Handvoll Menschen einfach so durchs Leben geistert ohne sich groß Gedanken zu machen, was das eigene Verhalten für eine Bedeutung hat. Ehrlichkeit war und ist ein wichtiger Wert, der oft verloren geht.

Wie ehrlich bist du mit dir selbst, deinem Leben und den Menschen um dich herum? Ich stelle mir diese Frage regelmäßig. Dazu gehört es auch unbequem zu sein, denn wer ehrlich ist zu engen Freunden, bekommt nicht immer nur Luftküsse zugeschmissen. Das ist klar. Aber das ist es doch, woran wir alle wachsen. Auch mit der Familie und dem eigenen Partner. Meist mögen es die anderen nicht, wenn wir ihnen einen Spiegel vorhalten, weil es ohne so viel einfacher wäre.

„Schwimm nicht mit der Masse, nur weil es einfacher ist.“

Das große Ganze

Vom Kleinen zum Großen. Wie jetzt? Kommt da etwa noch mehr? Und ob.
Was wir essen, konsumieren und wie unser Lifestyle aussieht, steht ebenfalls ganz oben auf der Liste von verantwortungsvollem Handeln & Leben. Dazu gehört nun mal wie wir uns ernähren und das ein überhöhter Fleischkonsum eine Auswirkung auf Umwelt, Mensch und Tier hat. (Vielleicht kannst du das nicht miteinander verbinden oder siehst das als getrenntes Paar Schuhe. Das ist total ok. Vielleicht möchtest du es aber auch als Gelegenheit nutzen, darüber einmal nachzudenken.) Dazu gehört auch wieviel wir mit dem Auto unterwegs sind, gar fliegen oder auf Carsharing-Angebote zurückgreifen.

Ich möchte in dem Zusammenhang auf den Artikel aus dem mindbodygreen-Magazin aufmerksam machen. Der diesjährige „Earth Overshoot Day“ (das ist der Tag an dem die menschliche Nachfrage an die Natur das übertrifft, was die Erde in einem Jahr ausgleichen kann, sozusagen der „Welterschöpfungstag“)  ist am 2. August. Das früheste Datum, dass es bisher gegeben hat. Ich lebe aktuell in Dubai, wenn man mitbekommt, was hier so los ist, fühle ich mich gleich doppelt verantwortlich. Ich will mich nicht schlecht fühlen, das führt meist zu nix. Der einzelne sollte sich nicht schlecht fühlen, sondern umdenken und mit verändern. (Du kannst übrigens mit dem Footprintcalculator ausrechnen kannst, wann dein persönlicher Earth Overshoot Day wäre.)

Verantwortung übernehmen

Stiehl dich nicht aus deiner Verantwortung. Sie ist größer als du denkst. Mach dir bewusst, was eine Bedeutung hat, für wen und in welchem Ausmaß. Löst dein eigenes Vergnügen bei anderen Probleme aus? Dann ändere es. Auch wenn dein aktueller Wohnort, dein Umfeld anders tickt. Lass dich nicht länger von dem Leitsatz leiten, dass ein Einzelner sowieso nichts verändern kann. Hinterfrage dein Verhalten jeden Tag und werde dir darüber bewusst. Das soll gar nicht ernst oder perfekt klingen (ihr wisst ja, die Artikel, die ich schreibe beruhen auf Themen, die mich beschäftigen und sind damit immer auch an mich selbst gerichtet), es soll dich erinnern und vielleicht ein bisschen wachrütteln.

#yourbehaviourmatteres #everydaynoexeption

„Das Leben ist zu kurz, um kein Yoga zu machen!“ Simone liebt Yoga, Schreiben, das Meer, die Sonne und ist auf der Suche nach einem happy, healthy Lifestyle. Wenn sie nicht gerade nachdenkt, haut sie in die Tasten oder ist auf der Matte zu finden!

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"Das Leben ist zu kurz, um kein Yoga zu machen!" Simone liebt Yoga, Schreiben, das Meer, die Sonne und ist auf der Suche nach einem happy, healthy Lifestyle. Wenn sie nicht gerade nachdenkt, haut sie in die Tasten oder ist auf der Matte zu finden!

2 Kommentare

  1. Evelin sagt

    Consciousness creates responsibility 🙂 What a great and right article! Thank you, Simone!

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