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Yoga for Boys: So waren die ersten Stunden!

Im letzten Artikel habt ihr die Yogi-Jungs kennengelernt und Yogalehrer Mike Erler hat das Thema Männeryoga im Kurz-Interview nochmal ziemlich interessant beleuchtet. Doch zurück zu den Jungs, der Anfänger-Kurs läuft und was da so los ist, erfahrt ihr heute:
Die Kindeshaltung schmerzt, die Muskeln melden sich und Mantren chanten kommt so mittelgut an. Was denken Männer nach den ersten beiden Stunden? Sind die ersten schon auf dem Absprung oder werden die Jungs zu neuen Yogi-Jüngern?

Seltsames Singen und ein freier Kopf

Nach den ersten beiden Stunden habe ich mir die Jungs geschnappt und ein paar Fragen gestellt, um zu hören, wie sich die ersten Yogastunden anfühlen, was eher komisch und neu ist und ich wollte wissen, ob Männer auch mit anderen darüber reden. Also frei von der Leber weg erzählen, dass sie zum Yoga gehen. Die Jungs schlagen sich gut, haben hier und da ein bisschen Muskelkater und machen fleißig Yoga-Werbung.

Und irgendwie ist es wie immer im Leben, uns alle plagen dieselben Dinge. Schön, dass wir im Yoga auch lernen, dass wir alle gleich sind und es gar nicht so viele Unterschiede zwischen uns und den anderen gibt. Und wer von uns hat am Anfang schon lauthals Mantren mitgesungen? Nur so viel: Die, die es am Anfang ganz komisch finden und sich sträuben, die fangen irgendwann an es zu lieben. Interessant finde ich, dass keiner Probleme mit der Atmung hat oder generell auf das Thema eingegangen ist.

Wie habt ihr euch in der ersten Stunde gefühlt, wie war’s?

Lee: Ich fühlte mich wirklich gut, am Anfang vielleicht etwas unsicher, aber im Allgemeinen war es etwas Neues und das war vor allem aufregend. Direkt nach dem Unterricht war ich voller Energie und wach.

Frank: Ich habe mich sehr gut gefühlt. Die Bewegungen und Dehnungen haben eine positive und entspannende Wirkung. Ich hatte nicht den Eindruck, dass ich Anfänger bin, weil alle in etwa auf dem gleichen Level sindOk, die Mädels in unserem Anfängerkurs sind schon etwas gelenkiger, aber ich hole auf.

Gab es irgendwelche Übungen/Dinge, die ihr total blöd fandet?

Thomas: Das Sitzen in der Kindsstellung macht mir noch Schwierigkeiten, ich bekomme den Po noch nicht weit genug runter.

Lee: Die Übungen waren für mich ein bisschen schwer zu vervollständigen, was aber angesichts der Tatsache, dass ich seit vielen Jahren in einer Schreibtischsitzposition verharre, nicht verwunderlich ist. Der einzige Teil, den ich etwas blöd finde, ist das Singen. Ich kann nicht anders, als es lustig zu finden, und da ich beim Singen auch noch leicht taub bin, bin ich ein bisschen zögerlich mitzumachen.

Was habt ihr am Morgen nach der ersten Stunde gedacht?

Lee: Schmerzen. Ich hatte fünf Tage lang alle Arten von Schmerzen, einschließlich Nervenschmerzen und Kribbeln. Die Tage nach meiner zweiten Sitzung waren dann schon besser. Ich habe schon eine kleine Verbesserung gespürt.

Thomas: Für mich ist klar, das ich weitermachen möchte und es ein guter Ausgleich zu allen anderen Sportarten ist, in denen man sich oft auf andere konzentriert und im Wettkampf steht. Im Yoga hatte ich das Gefühl, man konzentriert sich nur auf sich und nimmt sich Zeit für sich.

Was hat euch am meisten Überwindung gekostet?

Thomas: Das Singen und das Abschluss „OM“. Das fühlte sich irgendwie sehr seltsam an, auch wenn man nicht mitmachen muss.

Frank: Mantra mitsingen. 

Lee: Die Erkenntnis, dass dies eine Reise und keine schnelle Lösung ist. Ich war frustriert über den Schmerz und den Mangel an Stärke, aber ich habe große Unterstützung von den Jungs und merke, dass dieser Schmerz ein Zeichen dafür ist, positiv zu bleiben und mich auf die Heilung zu konzentrieren.

Habt ihr anderen von dem Kurs erzählt?

Thomas: Jap – bin nach nur zwei Stunden Promoter und erzähle anderen Freunden, dass das mal was für den Körper, aber vor allem auch für den vollen Kopf ist.

Lee: Ja. Ich habe meine Erfahrung mit einem jungen Designer (männlich) geteilt, der mit mir arbeitet. Er hat auch Schmerzen im Schulterbereich, im mittleren Rücken und im Brustbereich, weil er zu lange sitzt. Er war überrascht und überlegt seitdem, es auch mal mit Yoga zu versuchen.

Welche Körperteile haben sich am meisten gemeldet?

Frank: Während der Stunde ganz klar Fußrücken und Oberschenkel.

Lee: Meine Brust, Schultern und der untere Rücken. Das sind meine Hauptprobleme, deshalb bin ich nicht überrascht von der Reaktion.

Thomas:  Meine seitlichen Bauchmuskeln waren nach der zweiten Stunde angenehm zu spüren. Kein Muskelkater, eher auf eine angenehme Art. Zudem hatte ich das Gefühl mich besser auf einzelne Dinge konzentrieren zu können.

Noch drei Stunden liegen vor den Yogis und zack, dann ist der Kurs auch schon geschafft. Ich bleibe natürlich dran und höre nach, wie es dann weitergeht und was in den nächsten Stunden noch alles so passiert. Regeln sich die Schmerzen bei Lee? Wird Frank flexibler als die Girls und was macht Thomas Po in der Kindeshaltung??
Es bleibt spannend.

„Das Leben ist zu kurz, um kein Yoga zu machen!“ Simone liebt Yoga, Schreiben, das Meer, die Sonne und ist auf der Suche nach einem happy, healthy Lifestyle. Wenn sie nicht gerade nachdenkt, haut sie in die Tasten oder ist auf der Matte zu finden!

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"Das Leben ist zu kurz, um kein Yoga zu machen!" Simone liebt Yoga, Schreiben, das Meer, die Sonne und ist auf der Suche nach einem happy, healthy Lifestyle. Wenn sie nicht gerade nachdenkt, haut sie in die Tasten oder ist auf der Matte zu finden!

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