Body & Mind
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Meditationsworkshop mit Andrea Boni

Als mich am letzten Wochenende die schlimmen Nachrichten erschütterten, (und das tun sie natürlich immer noch) war ich sehr froh inmitten meiner Yoga-Ausbildungsgruppe zu sein. Und ich war dankbar, begeistert und ergriffen von einem ganz besonderen Menschen: Andrea Boni.

„Der war so toll. Der ganze Workshop. Und der Mann, also ein Italiener, der war so großartig.“
„Oh du bist ja ganz hin und weg!“
„Ja, ich hab selten so einen tollen, ergreifenden und inspirierenden Menschen getroffen.“
Das war so ungefähr das Telefongespräch, das ich am Montag mit meiner Mutter geführt habe. „Bist du jetzt verliebt?“
„Mama!Ne, bin ich nicht!“
Mütter immer. Können die mal ein bisschen spirituell sein.
Der Meditationsworkshop im Rahmen der Ausbildung war ein ganz besonderer, weil er so tiefgehend und so ergreifend war und weil es mir mal wieder gezeigt hat, dass Meditation und Yoga der Weg sind. Oder besser: mein Weg! Und es macht so Spaß euch davon zu erzählen. Und ich weiß noch nicht, wie ich es aktuell in Worte fassen soll, aber Anfang der Woche hat es bei mir „Klick“ gemacht.

SOFT LIKE COTTON- SHARP LIKE STEEL war der Titel des Workshops und Andrea hat uns gezeigt oder besser, uns spüren lassen, dass Meditation und innere Betrachtung zum Aufbau einer liebevollen Beziehung mit uns selbst da sind. Es ging darum zu erfahren, wie man die Meditation mit Leichtigkeit erleben und in den eigenen Alltag integrieren kann. Das finde ich persönlich ja besonders wichtig, denn bei aller Spiritualität, es muss integrierbar und machbar sein. Es heißt ja auch nicht umsonst, dass Yoga außerhalb der Matte anfängt. Es ging also darum, die Meditation mehr als eine Beziehung mit uns Selbst zu betrachten und weniger als eine Technik, die es zu erlernen gilt.

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Sitzpositionen für die Meditation waren auch Thema und hier lautet die Ansage: Findet eine Variante, in der ihr es bequem längere Zeit aushalten könnt. Wer in Padmasana, dem Lotussitz oder auch in Sukhasana und Siddhasana Schmerzen hat, der sollte eine andere Variante wählen. Es ist ok auch auf einem Stuhl, an der Wand (mit den entsprechenden unterstützenden Hilfsmitteln) oder in Virasana mit einem Bolster zu sitzen.
Und: Es macht Sinn den Sitz in der täglichen Praxis zu wechseln. Ich finde das ist eine äußerst entspannte Nachricht! Und das soll die Meditation schließlich sein, eine Entspannung für uns und unseren Geist.

Patanjali durfte an diesem Wochenende auch nicht fehlen und ich muss sagen, nach den Sutren, die wir mit Andrea besprochen haben, bin ich auf den Geschmack gekommen.
Und schaut mal, dass sind die tollen Menschen, die mit mir die Ausbildung machen, zusammen mit Andrea.

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amyslove

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