Interviews, Yoga
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Yogalehrer Düsseldorf: 12 Fragen an …

Juhu, es gibt ein neues Format auf dem Blog. In „12 Fragen an … “ stelle ich euch jeden Monat einen Yogalehrer aus Düsseldorf (und Umgebung) vor. 12 Monate, 12 Lehrer, 12 Fragen und am Ende des Jahres 144 spannende Antworten.
Den Anfang macht der immer strahlende Rajpal Sagwal. Der 40-jährige Nordinder, der seit 2005 in Düsseldorf lebt, wird von seinen Schülern heiß geliebt und lässt sich durch nichts aus der Fassung bringen.

Beschreibe dich selbst mit drei Worten:
Authentisch, friedfertig und furchtlos.

Warum bist du Yogalehrer(in)?
Ich finde meine Erfüllung darin, Bewusstheit zu leben und zu lehren. Mein Ziel ist dabei die Stärkung von Achtsamkeit, damit das anspruchsvolle Alltagsleben leichter zu bewältigen ist.

iWer wärst du ohne Yoga?
Ein Mensch auf der Suche ohne Ziel. Durch Yoga habe ich mein Ziel gefunden. Auf der Suche werde ich ein Leben lang bleiben, um mein Bewusstsein ständig zu erweitern.

Wer sind deine größten Lehrer?
Paramahansa Yogananda, Swami Vivekananda, Swami Rama, Sadhguru und B.K.S. Iyengar

Was sind die größten Irrtümer, wenn es um Yoga geht?
Einige Menschen erwarten, dass nach der ersten Yogastunde sofort spürbar weitreichende und bleibende Wirkungen eintreten, sodass sie unmittelbar danach erleuchtet aus der Stunde schweben können, haha! Das wäre schön, aber es braucht regelmäßige Praxis, um die positiven Auswirkungen zu spüren. Yoga ist ja auch kein Sport, sondern eine Lebenseinstellung!
Damit komme ich zum nächsten Irrtum – Yoga ist nicht irgendeine weitere Sportart.

Wie sieht deine eigene Praxis aus?
Meine eigene Praxis ist sehr diszipliniert. Für meine morgendliche Reinigung und Meditation stehe ich eine Stunde früher als nötig auf, obwohl mir dies nicht leicht fällt. Zusätzlich rechne ich für die tägliche Yogapraxis zwei Stunden ein. Wenn es terminlich mal knapp wird, dann zumindest eine Stunde.

Welchen Lehrer aus Düsseldorf magst du besonders und warum?
Kai Ribéreau, mein Kollege aus dem Yogaloft. Ich mag ihn, weil er authentisch ist. Und weil mir gefällt, wie er seine Stunden aufbaut und die Abwechslung, die er bietet.

Welches Buch sollte jeder Schüler und jeder Lehrer gelesen haben?
Licht auf Yoga von B.K.S. Iyengar, Autobiographie eines Yogi von Paramahansa Yogananda, Die Weisheit eines Yogi von Sadhguru

Dein skurrilstes Yoga-Erlebnis?
Jemand hat in meinem Unterricht einmal Kaugummi gekaut.

Was bringt dich auf die Palme?
Also ehrlich, da fällt mir nichts ein. Ich lasse nichts ärgerliches so nah an mich heran, dass es mich ernsthaft berühren und auf die Palme bringen könnte.

Der beste Rat, den du je bekommen hast?
Egal, welchen Weg ich im Leben nehme, Yoga sollte als mein stetiger Begleiter immer an meiner Seite sein.

Stell dir vor du dürftest die gesamte Stadt mit Plakaten bekleben, was würde darauf stehen? Welche Botschaft möchtest du vermitteln?
„Lebe Bewusst!“

Rajpal unterrichtet Montag, Dienstag, Mittwoch- und Freitagabends im Yogaloft. Genaue Zeiten kannst du auf der Website des Yogaloft einsehen.
Wer Lust auf eine persönliche Beratung oder Privatunterricht hat, findet auf seiner Website www.yogasanskriti.de alle Infos.

Kategorie: Interviews, Yoga

von

Yoga, ätherische Öle, Meditation und meine spirituelle Praxis helfen mir jeden Tag dabei die beste Version meiner Selbst zu sein. Ich möchte dich dazu inspirieren, dein Leben auf den Kopf zu stellen und dich frei zu fühlen.

2 Kommentare

  1. Moni Dojan sagt

    Schönes Interview!
    Rajpal gehört seit über 10 Jahren zu meinen sehr guten Freunden und ist ein Bestandteil unserer Famili als kleiner Bruder und Sohn, er ist ein toller Mensch!
    Wir wünschen ihm alles Liebe auf seinem Weg
    Momi und Uwe

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