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Yogalehrer Düsseldorf: 12 Fragen an …

In „12 Fragen an … “ stelle ich euch jeden Monat einen Yogalehrer aus Düsseldorf (und Umgebung) vor. 12 Monate, 12 Lehrer, 12 Fragen und am Ende des Jahres 144 spannende Antworten. Ich freue mich sehr, euch Frauke Schütte vorzustellen. Frauke hat das Düsseldorfer Studio „Yogaforum“ zusammen mit einem Partner gegründet und macht mittlerweile mit Mundo-Om ihr eigenes Ding. Frauke hat zum Abschluss meines Teacher Trainings Gitarre gesungen und seitdem ist ihre wundervolle Stimme in meinem Kopf. Frauke ist eine feinfühlige Lehrerin mit einem ganz besonderen Licht.

Beschreibe dich selbst mit drei Worten/Adjektiven.
Unkonventionell, kreativ & einfühlsam

Warum bist du Yogalehrer(in)?
Weil ich meine Sehnsucht innerhalb dieses Berufs leben kann: die Tiefe zu ergründen, zu berühren, Auftanken im Abtauchen. Wenn ich inhaltlich arbeite und mich ganz auf’s Unterrichten beziehen und konzentrieren darf, erlebe ich mich als Raumschaffende und Shakti – erschaffend, tanzend und formgebend. Räume zu erschaffen hat damit zu tun, wie präsent ich während einer Yogastunde bin, die ich gebe; wie sehr ich bei und mit der Gruppe bin – offen und bereit, einen gemeinsamen Ort der Erfahrung zu kreieren und dann auch zu halten.

Wer wärst du ohne Yoga?
Wahrscheinlich weniger reflektiert, weniger ich selbst und weniger mutig.

Wer sind deine größten Lehrer?
Meine Schüler sind mir die wichtigsten Lehrer, mit Ihren Fragen, Erlebnissen und ihren Erfahrungen. Neben meinen Schülern: Dr. Shrikrishna, Bryan Kest, Dave Stringer, Michaela Riedl, Tobias Frank und Martin Henniger.

Was sind die größten Irrtümer, wenn es um Yoga geht?
Zum einen, dass es darum ginge, die Körperlichkeit zu überwinden. Und sicherlich auch, dass diejenigen, die Yoga praktizieren und/oder lehren „es“ geschafft hätten und die Weisheit mit Löffeln gefressen haben.

Wie sieht deine eigene Praxis aus? 
So vielfältig, wie ich Yoga auch lehre, angepasst an die IST-SITUATION des Moments und meine Bedürfnisse. Ich lasse mich auf meiner Matte gern überraschen, versuche mich in eine innere Haltung zu bringen, aus der heraus ich mich dann frei über den Körper ausdrücke. Dazu darf auch Tanz gehören oder dass ich im Tuch abhänge, mich selbst massiere und therapeutisch auf Körperregionen eingehe, die Zuwendung und Heilung benötigen.

Welchen Lehrer aus Düsseldorf magst du besonders und warum? 
Elke Svitek war mir eine tolle Lehrerin und Freundin hier in Düsseldorf. Sie lebt und unterrichtet nun auf Sardinien. Seither habe ich noch keine neue Inspiration gefunden, hoffe aber sie bald zu finden.

Welches Buch sollte jeder Schüler und jeder Lehrer gelesen haben? 
Gut dass es so viele inspirierende Yogabücher gibt. Das eine kann und will ich nicht nennen, darum hier ein paar Inspirationen. Ich mag diverse Anusara-Bücher, sie schaffen einen tollen Zusammenhang zwischen Köper & Welt.
Und hier sind meine drei Favoriten: Yoga lehren: „Die sieben Schlüssel für einen guten Yogaunterricht“ von Christina Lobe und Maren Brand. „Der innere Kompass – Wege der Spiritualität“ von Jorge Bucay und „Das große Werk deines Lebens“ von Stephen Cope.

Dein skurrilstes Yoga-Erlebnis? 
Ein Schülerin wahrzunehmen, die sich während eines Asthanga-Yoga-Retreats unglaublich abkämpft hat. Sie war knapp am Burn-Out und ihr hätte ein ganz sanfter, ausgleichender Praxis-Ansatz gut getan. Leider hat sie dann die Teilnehmer bzw. die ganze Gruppe noch beschimpft, sie würden sich der Ausschreibung des Retreats angemessen nicht genügend bemühen, mitzuhalten.

Was bringt dich auf die Palme?
Wenn mich jemand in eine Schublade steckt.

Der beste Rat, den du je bekommen hast?
„Erlaube Dir, Deine Liebe fliessen zu lassen, auch wenn sie nicht erwidert wird.“

Stell dir vor du dürftest die gesamte Stadt mit Plakaten bekleben, was würde darauf stehen? Welche Botschaft möchtest du vermitteln?
Ich würde den Songtext von Peia „Blessed we are“ wählen, weil er, wenn ich ihn singe bei sooo vielen Menschen unmittelbar unter die Haut geht und etwas im Inner(st)en berührt und unglaublich weit macht:

„Blessed we are to dance on this ground with the rhythm of saints to carry the sound. We hold a prayer for the Earth, for the ones yet to come.
May you walk in beauty and remember your song.
Remember why you came here.
Remember your life is sacred.
Remember why you came here.
Remember this life is sacred.“

Mehr über Frauke gibts auf Ihrer Website www.mundo-om.de und beim Yogaforum Düsseldorf.

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Yoga, ätherische Öle, Meditation und meine spirituelle Praxis helfen mir jeden Tag dabei die beste Version meiner Selbst zu sein. Ich möchte dich dazu inspirieren, dein Leben auf den Kopf zu stellen und dich frei zu fühlen.

1 Kommentare

  1. Gunda sagt

    Vieken Dank für dieses tolle Interview-Format in deinem Blog! Ich finde es immer sehr inspirierend, von andern zu lesen und von ihrer Sicht der Dinge zu erfahren.Liebe Grüße Gunda

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