Yoga
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Yoga im Alltag: Freundlichkeit & Güte

Ich beschäftige mich gerade viel damit, was mein Yoga ist und was nicht. Ich sage bewusst mein Yoga, denn mir wird immer mehr klar, dass die jahrhundertealte Praxis für jeden etwas anderes bedeutet. Das ist ok so. Meine Praxis, mein Yoga ist jeden Tag anders, immer meiner Stimmung angepasst und dabei geht es nicht immer ums Schwitzen. Auch nicht darum den Handstand perfekt zu beherrschen, auch wenn es Spaß macht zu üben und an seine Grenzen zu gehen. Der tiefere Sinn des Yoga liegt für mich auch darin, wie wir das, was wir auf der Matte leben, lernen und üben ins wahre Leben transportieren können.

Immer eine gute Wahl: Freundlichkeit

Freundlichkeit fängt wo an? Bei dir selbst. Wer mit sich selbst hart ins Gericht geht und das jeden Tag, dem fällt die Freundlichkeit und Güte anderen gegenüber nur bedingt leicht. Das hat auch was mit alle fünfe grade sein lassen zu tun. Nicht immer alles so ernst nehmen, sich mal gehen lassen, nicht immer nur Leistung erwarten.

Von da aus macht es Sinn das Ganze noch etwas weiter zu tragen. Oder besser gesagt zu übertragen. Auf deine Mitmenschen, dein Umfeld. Die Herausforderung: Jeden Tag mit Freundlichkeit anderen gegenüber durchs Leben zu gehen, egal wie unfreundlich dein Gegenüber ist. Das kann jeden Tag neu zur Herausforderung werden, denn unfreundliche Miesepeter lauern überall.

Zeig dein Herz, lass es strahlen, am besten jeden Tag. Und wenn du morgens schon merkst, puh, heute ist das mit der freundlichen Version meiner selbst ganz schwierig dann ab auf die Matte. Praktiziere mit der Intention den Tag freundlicher zu gestalten. Letzte Woche kam eine Frau in meine Yogaklasse, hat ihre Tasche auf den Boden fallen lassen, ihre Matte schwungvoll ausgerollt und mir entgegen geprustet: „Ich musste heute hier her kommen, sonst hätte ich noch jemanden umgebracht!“ Herrlich, so offen und ehrlich! Meine neue Lieblingskundin;-)

Ganz kurz: Ja, auch bei PMS.

Dir ist aber nicht immer nach Freundlichkeit? In dir steckt ein kleiner Löwe, der auch gerne mal brüllt? Kenne ich. Und gerade da liegt ja die Herausforderung. Egal, ob du gerade deine Tage hast,  die Bahn vor deiner Nase abgefahren ist, jemand den letzten Donut oder das letzte Franzbrötchen weg geschnappt hat oder du die ganze Nacht kein Auge zu gemacht hast: Versuche jeden Tag aufs Neue den anderen mit einem Lächeln zu begegnen. Freundlichkeit auszustrahlen. Denn wie wir wissen ja, das steckt an.

Ich finde das sind die täglichen Herausforderungen, denen wir uns täglich stellen sollten. Daneben ist es prima, wenn wir auch im Handstand noch freundlich lächeln können.

#freundlichkeitundgüterules

"Das Leben ist zu kurz, um kein Yoga zu machen!" Simone liebt Yoga, Schreiben, das Meer, die Sonne und ist auf der Suche nach einem happy, healthy Lifestyle. Wenn sie nicht gerade nachdenkt, haut sie in die Tasten oder ist auf der Matte zu finden!
Kategorie: Yoga

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"Das Leben ist zu kurz, um kein Yoga zu machen!" Simone liebt Yoga, Schreiben, das Meer, die Sonne und ist auf der Suche nach einem happy, healthy Lifestyle. Wenn sie nicht gerade nachdenkt, haut sie in die Tasten oder ist auf der Matte zu finden!

2 Kommentare

  1. Alexander Ringel sagt

    Genau Simone und zufällig war das mein Thema in der Y-Stunde die ich am Samstag im Yogaforum gab als Vertretung für Frauke 🙂

    Svadhyaya und Yoga beginnt auf der Matte aber hört dort nicht auf …

    in diesem Sinne einen guten Start in die Woche

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