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Au weia, Weihnachten. Tipps, wie’s trotzdem schön wird.

Weihnachten, hat mich ehrlich gesagt oftmals ganz schön aus der Fassung gebracht, immer wieder an meinen Nerven gezerrt und mich daran zweifeln lassen, ob dieses Fest wirklich so „besinnlich“ und „friedlich“ ist, wie wir immer lesen. Und was wir lesen, wollen wir umsetzen und dann geht es meist besonders schief. Der Perfektionsdrang schlägt zu und plötzlich ist die schief hängende Lichterkette am Weihnachtsbaum nicht mehr witzig und der verbrannte Braten ein Drama. Der Lagerkoller tritt ein und alle drehen ein bisschen mehr am Rad als sonst. Doch dieses Jahr …

Dieses Jahr wird alles anders …

Was wie ein lustiges Versprechen klingt, ist in diesem Jahr für mich tatsächlich so. Ich habe das letzte Weihnachtsfest mit dem Mann in der Sonne verbracht. Wir waren am Strand, sind schwimmen gegangen und haben es uns gut gehen lassen. Es war Weihnachten mal ganz anders. Zum einen, weil  wir gerade erst in der neuen Heimat Dubai angekommen waren und die Flüge teuer waren und ich mir dachte entweder ganz oder gar nicht und zum anderen, weil ich auch mal sehen wollte, wie es ist an Weihnachen mal was anderes zu machen. Ich finde es ganz gut ab und an mal Dinge auf den Kopf zu stellen, auch mal mit einer Gewohnheit zu brechen. Das hat diverse Gründe.

Es war gut, es war anders. Aber Weihnachten ist irgendwie nicht Sonne & Meer. Zumindest nicht auf Dauer. Und ich gestehe, dass ich in der Vorweihnachtszeit in diesem Jahr etwas vermisst habe. Die Weihnachtsmärkte, den Geruch, die Lichter. Auch wenn es viel zu früh los geht, die Weihnachtsmärkte überfüllt sind und viele gestresst sind, wenn das zweimal hintereinander komplett weg fällt, ist es auch komisch.

In diesem Jahr freue ich mich unendlich meine Familie zu sehen. Ich kann es kaum beschreiben, aber ich freue mich wie ein kleines Kind. Bei uns stehen Veränderungen an, es haben sich Dinge in der Familie geändert und so kurz vor Weinachten gab es auch noch einen schlimmen Zwischenfall – aber trotz allem freue ich mich und gebe mir und dir trotzdem noch schnell ein paar Tipps, denn ich weiß, wie schnell wir immer wieder in dieselbe Falle tappen…

Meine Tipps für die Weihnachtszeit

Perfektion, ade:
Ich glaube der größte Killer ist Perfektion. Wir denken alles müsste perfekt sein, wie am Schnürchen klappen und keiner darf aus der Reihe tanzen. Lass sie tanzen und zwar querbeet, ist es nicht gerade das, was Familien so schön macht? Wer will schon starr am Tisch sitzen?

Nimm dir Freiraum:
Neben der Perfektion sorgt vor allem der Lagerkoller meist für Probleme. Kein Wunder. Wir wohnen schließlich 362 Tage im Jahr alleine und für diese 3 Tage oder manchmal sogar mehr, ziehen viele wieder bei Mutti ein. Das ist für beide Seiten nicht immer einfach. Wenn du merkst es geht nicht mehr, zieh deine Jacke an und mach einen kurzen Spaziergang an der Luft oder nimm dir ein gutes Buch. Noch besser: Gönn dir eine Yogaeinheit.

Das Gute sehen:
Wir merken schnell, wenn was nicht stimmt und die Stimmung zu kippen droht, dann setzen wir uns gerne in dieses Gefühl und denken Sachen wie „Dieses Jahr schon wieder“, „Immer dasselbe“ oder „Es war einfach keine gute Idee“. Dabei blenden wir das Gute, wie so oft, aus. Dass alle gesund sind, dass alle zusammensein können usw. Geh in Gedanken durch wofür du dankbar ist.

Sich selbst zurückstellen:
Wir werden immer besser darin uns um uns selbst zu kümmern, auf unsere eigenen Bedürfnisse zu achten und das ist auch immens wichtig. Aber gerade wenn eine große Sippe zusammenkommt, ist es auch wichtig, die eigenen Vorstellungen zurückstellen zu können und nicht zu viele Erwartungen an andere zu haben. Nimm wahr, was du brauchst, das ist ganz wichtig, aber werde auch nicht gleich zickig, wenn es Menschen gibt, die das nicht sehen oder es dir nicht direkt geben können.

Lass die Familie, wie sie ist:
Wenn Mama sich nur ändern könnte, wenn Oma nicht immer meckern würde, mein Bruder nicht so halsstarrig wäre… Hätte, wäre, würde. Learning Nummer 1: Du kannst deine eigene Familie nicht ändern.  Auch wenn du es noch so gerne würdest und mit Verbesserungsvorschlägen oder gar Coaching-Ansätzen an Weihnachten um die Ecke zukommen oder die Vergangenheit auszugraben, ist eine denkbar schlechte Idee. (Erprobt und absolut nicht für gut befunden.)

Ich wünsche eine wundervolle Weihnachtszeit, ein herrliches Fest und entspannte Feiertage danach!

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„Das Leben ist zu kurz, um kein Yoga zu machen!“ Simone liebt Yoga, Schreiben, das Meer, die Sonne und ist auf der Suche nach einem happy, healthy Lifestyle. Wenn sie nicht gerade nachdenkt, haut sie in die Tasten oder ist auf der Matte zu finden!

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"Das Leben ist zu kurz, um kein Yoga zu machen!" Simone liebt Yoga, Schreiben, das Meer, die Sonne und ist auf der Suche nach einem happy, healthy Lifestyle. Wenn sie nicht gerade nachdenkt, haut sie in die Tasten oder ist auf der Matte zu finden!

1 Kommentare

  1. Alexandra sagt

    Ja, die Erwartungen das alles perfekt sein muss und alles Friede Freude Eierkuchen. So ist das Leben oft nicht. Kann, muss aber nicht und ich denke wenn man locker an die Sache ran geht und sich vor allem zurücknimmt, kann das ganz gut werden. Ich wünsche Dir, dass es für so läuft, wie es gut ist, wie Du es erhoffst ohne große Erwartungen, ich denke dann klappts. In diesem Sinne schöne Weihnachten.

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