Body & Mind, Yoga
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Free yourself. Samskaras.

Gerade ist viel los. Ich schreibe viel, aber gerade etwas wenig für den Blog. Sagte neulich eine Schülerin. Darum nehme ich mir vor mich hier wieder etwas öfter zu Wort zu melden und euch an meinen Themen, die in den Yogastunden vorkommen teilhaben zu lassen.

Weg mit Blockaden und Energieräubern!

Ich habe mich in den letzten Wochen intensiv mit dem Sanskrit Wort „Samskara“ beschäftigt. Ein Samskara ist eine Blockade, ein Eindruck, etwas das wir aus der Vergangenheit mit uns herumschleppen und eigentlich dringend los werden wollen. Solche Blockaden stammen oft aus der Vergangenheit und können zum Beispiel durch Sinneseindrücke in unserem Alltag jederzeit wieder in Erinnerung gerufen werden. Dann reagieren wir auf eine scheinbar harmlose Situation überzogen, emotional oder rasten vielleicht sogar aus.

Samskaras verkrusten unser Herz und sorgen dafür, dass wir nicht mehr offen sind, uns verschließen. Alles, was wir nicht verarbeiten, was wir nicht rauslassen, bleibt am Herzen stecken und blockiert uns auf irgendeine Art und Weise. Wenn du dich also schon mal gefragt hast, ob du deinen emotionalem Rucksack, der voll gepackt ist mit altem Kram, öffnen sollst um dir alles einmal anzuschauen, dann lautet die Antwort ganz klar: Ja! Nicht nur weil ich ein Therapie-Fan bin, sondern weil alle Erlebnisse, die du nicht aufarbeitest, die du einfach weg drückst, dadurch leider nicht verschwinden.

Lass es fließen!

Was bringt mir das alles? Wozu in alten Kamellen wühlen? Das Geschenk ist ein dauerhaft geöffnetes, weites Herz und ein großes Gefühl der Befreiung. Lass alles, was deine Psyche zu bieten hat hervortreten, lass es fließen und genieße die neue Energie, die dadurch entsteht. Eine großartige Methode, um mit deinen Blockaden zu arbeiten, ist Yoga. Vor allem aber die Meditation, weil wir hier unseren Verstand und Intellekt verlassen. Hilfreich ist es zudem, wenn du für deine Praxis ein Samkalpa, eine Intention, formulierst.
Wer dauerhaft mit den eigenen Blockaden arbeiten möchte, sollte zudem eine tägliche Sadhana-Praxis aufbauen. Das erfordert einiges an Disziplin und Durchhaltevermögen. Besonders hilfreich sind auch Affirmationen, die du zusammen mit der Atmung einsetzt.

Lass dir Zeit, um dich von all deinen Mustern loszusagen und zu befreien. Vielleicht arbeitest du auch mit einem guten Lehrer oder einem Coach daran, wenn es dir allein schwer fällt. Wenn du jeden Morgen für ein paar Minuten in Stille sitzt und ein paar Zeilen schreibst, um dich zu leeren, kann das schon ein großer Schritt sein. Yoga hilft dir außerdem dabei deine schlechten Samskaras los zu werden und deine guten Konditionierungen zu fördern. Auch hier tut Regelmäßigkeit gut!

Kategorie: Body & Mind, Yoga

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"Show your light!" Yoga, Meditation und Schreiben sind meine täglichen Begleiter. Psychologie und Spiritualität interessieren mich brennend. Aktuell versuche ich Altes loszulassen und mich Neues zu trauen, verlasse die Komfortzone und möchte euch dazu ermutigen das auch zu tun.

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